
Mamma Mia! – Rezepte aus Italien wie bei Nonna
Tiramisù wie bei Nonna – der italienische Klassiker
Cremiger Mascarpone, kräftiger Espresso, luftige Löffelbiskuits und eine feine Schicht Kakao: Dieses Tiramisù schmeckt wie bei einer italienischen Nonna. Ein echter Klassiker aus Italien, ganz ohne komplizierte Zutaten.
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Tiramisù wie bei Nonna
Ein Stück Italien auf dem Teller – cremig, aromatisch und einfach unwiderstehlich.
Tiramisù gehört zu den bekanntesten Desserts Italiens. Der Name bedeutet übersetzt ungefähr „Zieh mich hoch“ oder „Muntere mich auf“ – und genau das schafft dieses Dessert mit kräftigem Espresso, feiner Mascarponecreme und einer ordentlichen Portion italienischem Lebensgefühl.
Das Geheimnis von Nonna:
Nicht möglichst viele Zutaten machen ein gutes Tiramisù aus, sondern gute Zutaten, etwas Geduld und vor allem genügend Zeit im Kühlschrank.
Für etwa 6–8 Portionen brauchst du:
- 500 g Mascarpone
- 4 frische Eier
- 100 g Zucker
- 250–300 g Löffelbiskuits
- 300 ml starken Espresso
- ungesüßtes Kakaopulver
- optional: 2–3 EL Amaretto oder Marsala
Bei der klassischen italienischen Variante werden rohe Eier verwendet. Deshalb unbedingt sehr frische Eier verwenden und das Tiramisù durchgehend kühl lagern.
1. Espresso vorbereiten
Zuerst einen kräftigen Espresso kochen und vollständig abkühlen lassen.
Wer möchte, kann anschließend etwas Amaretto oder Marsala unter den Kaffee mischen.
2. Eier trennen
Eigelb und Eiweiß vorsichtig voneinander trennen.
Das Eigelb zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten aufschlagen, bis eine helle und cremige Masse entsteht.
3. Mascarpone unterheben
Den Mascarpone nach und nach vorsichtig unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren.
Nicht zu kräftig schlagen – die Creme soll schön dick und cremig bleiben.
4. Eiweiß aufschlagen
Das Eiweiß steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.
Dadurch bekommt das Tiramisù seine besonders luftige Konsistenz.
5. Löffelbiskuits tränken
Die Löffelbiskuits jeweils nur ganz kurz in den kalten Espresso tauchen.
Nonna würde sagen: Nicht baden lassen!
Sind die Biskuits zu lange im Kaffee, wird das Tiramisù später zu weich.
6. Jetzt wird geschichtet
Eine Lage getränkte Löffelbiskuits in eine Form legen.
Darauf eine großzügige Schicht Mascarponecreme verteilen.
Danach wieder:
Löffelbiskuits → Mascarponecreme → Löffelbiskuits → Mascarponecreme
Die oberste Schicht sollte aus Creme bestehen.
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Geduld!
Das fertige Tiramisù abdecken und mindestens 4–6 Stunden, besser aber über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Erst kurz vor dem Servieren großzügig mit ungesüßtem Kakaopulver bestäuben.
[serif]Buon appetito! 🇮🇹[/serif]
So einfach kann ein kleiner Urlaub in Italien schmecken.
Nonnas Tipp:
Am nächsten Tag schmeckt das Tiramisù meistens sogar noch besser, weil Espresso, Biskuits und Mascarponecreme richtig schön miteinander durchziehen konnten.
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